Die zweite Woche ist vorbei (alias: Ein sehr langer Bericht)

…und es gibt viel zu lesen, von Kalligraphie, dem Shilla Millenium Park bis hin zu koreanischer Papierkunst und interessanten Referaten zum Territorialstreit zwischen Japan und Korea. Heute haben wir Taekwondo kennen gelernt und ein spannendes Referat über Nordkorea gehört. Ihr seht, jeden Tag volles Programm von dem ich gerne berichten möchte.

Am Anfang der Woche sind zwei Bonner Mädchen zu unserer Gruppe hinzugestossen und seitdem habe ich auch einen neuen Zimmernachbarn. Vor allem die beiden Mädels sind schon sehr fit, haben ein Jahr Koreanisch an der Uni studiert, und somit wurde das Tempo im Koreanischunterricht angehoben. Unser Ingenieurs-Pensionär, der sonst immer zu einem Schwätzchen bereit steht, war diese Woche etwas leiser geworden, weil er jetzt gar nicht mehr mitkam. Aber auch ich und die anderen, die keine Koreanistik studiert haben, hatten unsere Schwierigkeiten. Wir lernen Unmengen an Wortschatz, seitdem wir Verben benutzen können, ist die Möglichkeit an Sätzen, die wir bilden können schier unendlich geworden. Was uns noch fehlt, ist die Sicherheit im Wortschatz und die Übung in der richtigen Anwendung der Grammatik. Bis heute habe ich mich damit abgefunden. dass ich hier erstmal möglichst viel kennen lernen möchte, und dann später noch mal nachschauen und üben kann. Aber da wir jeden Tag volles Programm haben, bleibt kaum noch Zeit den vormittags gelernten Stoff nachmittags zu wiederholen. Ich gebe aber auch gerne zu, dass ich allzu neugierig bin, was Nachrichten angeht, und so verbringe ich jeden Tag mindestens eine Stunde mit verschiedensten Nachrichtenseiten im Internet, schaue mir das heute-journal an und lese Computernachrichten, die ich noch am interessantesten finde. Schlaf bekomme ich meistens zu wenig, aber das war schon in der Schule so, und auch jetzt macht es mir nichts aus, für den Bericht meine Nachtruhe zu opfern.
Soweit zum Sprachkurs, ich muss sagen, Koreanisch gefällt mir gut, und ich wünsche wirklich diese Sprache eines Tages fließend sprechen können, soweit zumindest, dass ich noch mal für Jahre wegfahren kann, und bei meiner Rückkehr immer noch genug Ahnung für die allgemeine Verständigung habe.
Aber nicht nur im Sprachkurs lernen wir, sondern auch in den Nachmittagsprogrammen, von denen ich ausführlicher berichten möchte, da sie wirklich sehr interessant sind und jeden Tag entdecke ich neue Tätigkeiten, die mich faszinieren.
Montag Nachmittag haben wir einen Kalligraphiekurs bekommen. Natürlich kann das in ein paar Stunden immer nur Spielerei sein, aber man bekommt doch schon einen guten Eindruck, wie schwierig es sein kann, ein paar Buchstaben mit einem runden Pinsel zu malen, und wie viele Möglichkeiten es dafür gibt.
Erstmal zeigte der Kalligrapie-Meister und Professor an der Dongguk-Universität, wie man die Tinte vorbereitet und den Pinsel hält. Für die Tinte mischt man 1/4 Wasser mit 3/4 Tinte. Dann taucht man den runden Pinsel tief ein, bis er sich vollständig vollgesaugt hat. Der Meister erklärte uns, dass ein Geheimnis in der Kalligraphie steckt, da man nie weiß, wie viel Tinte noch in der Feder ist. Er drückte die Pinselspitze sanft von allen Seiten ab, so dass die übermässige Tinte abtropfen konnte, so lange, bis die Spitze des Pinsels keinen Tropfen mehr fallen ließ.
Das Papier war sehr dünn und hat zwei Seiten. Die raue Seite kommt nach unten, wenn ich mich richtig erinnere. Zur Fingerhaltung lässt sich sagen, dass man das Bambus etwa am unteren Drittel nur mit Daumenspitze, Zeigefinger- und Mittelfingerspitze und leicht gebeugten Fingern anfasst. Der Pinsel ist vergleichsweise leicht, aber dadurch auch sehr feinfühlig, was die kleinsten Bewegungen angeht. Als der Meister den Pinsel für das erste Zeichen ansetzte, machte er das ganz vorsichtig und ließ sich für das Aufsetzen vergleichsweise viel Zeit. Erst berührt die dünne Spitze das Papier. Dann folgt mit etwas mehr Druck eine kleine Bewegung nach rechts, damit sich die Spitze etwas verbiegt, worauf ganz langsam eine Bewegung in die andere Richtugn nach links folgtbei der die Fasern ganz langsam sich umdrehen und somit ermöglichen, dass der Strich auf der ganzen Länge die gleiche Dicke hat. Das war eine der Haupttechniken, die ich beobachten konnte. Nachdem er uns circa 10 verschiedene Schriftarten für die chinesischen und koreanischen Zeichen vorgeführt hat, eine wahre Kunst (schauts Euch auf den Bildern an), forderte er uns auf, eine der Schriftarten selber auszuproieren. Das war im Prinzip die einfache Druckschrift der koreanischen Buchstaben, sollte also im Prinzip auch ganz einfach sein. Es gibt ja nur gerade Striche, manchmal einen Kreis. Aber das war alles schwieriger als gedacht. Erst tropfte die Tinte, dann war der Strich unterschiedlich dick und nicht gerade und dann war am Ende des 5ten Strichs zu wenig Tinte in den Borsten und ich hab geschmiert. Aber nach einigen Versuchen habe ich meine ersten wichtigen philosophischen Gedanken mit Kalligraphie zu Papier bringen können. Beim Wort “ba-na-na-mat-u-yu”, das heißt Bananenmilch, habe ich eine der koreanischen Studentinnen zum verlegenen Lachen gebracht. Aber ich als geschrieben hab “Kenshanayo”, das heißt “Nicht so schlimm” und dann absichtlich ein paar Tropfen Tinte daneben habe gehen lassen, war der Meister nicht mehr ganz so erfreut. Ich fands – mal ganz bescheiden – genial. Nach vielen weiteren versuchen stellten wir fest, dass es schwierig ist, manche fanden es sogar langweilig, habe ich gehört. Ich war auf jeden Fall sehr begeistert, dass wir unseren Pinsel behalten dürfen, und werde mir auch die entsprechenden anderen Utensilien nach Hause schicken. Dann schreibe ich eure Namen auf Koreanisch, oder eben “Nicht so schlimm” 🙂
Nur einen roten Stempel, wie er auf jedem echten Kunstwerk hier ist, habe ich noch nicht.
Abends sind wir in ein kleines Lokal gegangen und haben uns auf einem heißem Kohlestück, der in der Mitte unseres Tisches eingelassen wurde, Rindfleischstückchen gegrillt. Nachdem sie gar waren, legten wir sie mit etwas Soße und anderen Beilagen wie Knoblauch auf das Salatblatt in unserer rechten Hand, das wir danach zusammengefaltet haben und in unsere hungrigen Münder schoben. Der Rauch wurde durch ein Aluminiumrohr über unserem Tisch abgesaugt. Den Soju habe ich lieber mit meinem eigenen Mund aus dem kleinen Schnapsglas abgesaugt.
Oh Gott, jetzt erst Dienstag, es kann noch ein langer Text werden! Ich fasse mich etwas kürzer.
Dienstag wurden wir vom Direktor der Uni in ein schickes Hotel zum Essen eingeladen. Endlich gab es noch mal Pasta, ja echte, und Parmesan und Messer und Gabel und so. Aber selbst dort fühlte ich mich nicht wohl, obschon es hier auch mal fast ordentlich gebrühten Kaffee gab und nicht nur immer Kaffee-Milch-Pulverzeug mit viel Zucker. Die Koreaner an meinem Tisch haben natürliche keine Ahnung von den europäischen, oder deutschen oder westlichen “Tischmanieren”. Da wird das Messer abgeleckt und die Suppe vom Löffel geschlürft. Gerölpst wurde nicht, immerhin! Aber das wirkt erstmal so komisch, bis ich mir und auch den anderen eine kleine Lektion in westlichen Tischregeln gegeben habe. Danach habe ich gesagt, so jetzt wo wir wissen, in Korea gibt es diese Regeln (eher keine, außer bei älteren Herrschaften am Tisch und beim Genuß von Alkohol) und in Europa diese (so viele, die ich selbst kaum alle kenne, z.B. wusste ich nicht, dass man die Serviette bevor man trinkt jedes Mal benutzt und danach an die linke Seite des Tellers legt, bis ich es bei RTL “Mitten im Leben” gesehen habe: Danke Dir AA Jupp, ich meine Michael Crohmen!) also in Korea diese und in Europa jene Regeln, könnten wir jetzt ganz frei sein, da wir ja wissen, diese Regeln könnten völlig anders sein, ja sind in verschiedenen Kulturen völlig anders und dienen uns hier in keiner Hinsicht, sie stören eher: Damit haben wir sie für abgeschafft erklärt und gegessen wie wir lustig waren. Leider hat keiner beim Essen gepupst, sondern sich völlig normal benommen. Hier mal ein Schlürfer, da mal eine Tasse ohne Untertasse. Was solls? Hauptsache wir verstehen uns gut und müssen nicht zahlen!
Der Shilla Millenium Park, den wir danach besuchten, war sehr schön um Eindrücke von der tradtionellen koreanischen Kultur zu bekommen und schöne Fotos zu schießen. Leider waren die Töpfe aus Plastik, statt aus Ton und wenn man selber was mitmachen wollte, musste man teuer bezahlen. So verbrachten wir einen netten Nachmittag, haben ein paar hübsche und witzige Schnappschüsse gemacht, das war’s aber auch.
Mittwoch war schon wieder besser. Nachmittags sind wir in das Ateliers eines koreanischen Künstlers gefahren um dort die traditionelle Handwerkskunst des Papierherstellen, Verarbeiten und Bemalen kennen zu lernen. Ich entschied mich einen Fächer zu gestalten. Dazu riss ich Stücke aus handgemachtem Papier und ordnete sie zu Blüten einer Blume an. Das Ergebnis ist ganz süß geworden, aber ich weiß schon, warum ich auf das Kunststudium verzichtet habe. Zum ersten Mal habe ich auch gesehen, wie man von Hand Papier schöpft. Aus bestimmten Wurzeln und Bäumen gewinnt man durch Aufweichen mit Wasser Zellstoff. Durch dieses Wasser-Zellstoff-Gemisch führt man eine feinporige glatte Bambusmatte, die den Zellstoff siebt. Diese Matte wird auf eine Art Staubsauger gelegt, die das überschüssige Wasser entfernt, vorher ist der Zellstoff kaum zu erkennen, danach sieht man schon etwas weißes. Mit dem Handtuch drückt man zum Trocknen mehrmals das Papier ab, öffnet den Bambusmattenhalter und kann dann das noch etwas feuchte Papier vorsichtig abziehen. Fertig ist das handgemachte Papier! Zauberhaft fand unser gesprächiger Senior-Ingenieur, das heutige Maschinen eine Papierband von 8 Meter breite, mit einer Geschwindigkeit von circa hundert Metern pro Sekunde herstellen können. So hat jeder seine eigene Faszination.
Abends sind wir mit dem Taxi zu Viert in den Riesensupermarkt gefahren, auch das ein kulturelles Erlebnis. Direkt nach dem Eingang gibt es die Gemüseabteilung. So weit so gut. Dahinter hörte man aber schon wildes Gebrülle und es ging zu wie auf dem Bonner Markt, wenn die Händler sich gegenseitig die Preise um die Ohren brüllen. Das soll mal einer verstehen: Wieso muss man im Supermarkt seine Waren it viel Getöse anpreisen, wenn es eh nur einen zentral festgelegten Preis gibt. Aber es gibt noch andere Kuriositäten: Dem Fischhändler rutscht ein Fisch aus der Hand, dieser landet vor der Theke auf dem Boden, wo alle Einkaufswagen vorbeirollen, die Menschen stehen und gehen, also ein richtig dreckiger Boden. Quizfrage: Was macht der Fischhändler?! Falsch, er legt ihn wieder zurück zu den anderen Fischen aufs Eis, während ich und circa 50 Leute in der Nähe stehen und ein paar davon zuschauen. Skrupellos, nicht ein Hauch von einem Zweifel, das er was falsches tut. Außer mir, schien es aber auch keinen weiter zu interessieren. Also es gibt ja im Koreanischen so viele Wörter, die aus dem Englischen entlehnt sind, daher spricht man manchmal schon liebevoll von Konglisch, aber das Wort Hygiene scheint nicht dazu zu gehören.
Vollends überzeugt, dass die Koreaner spinnen, war ich, als ich in der Kosmetikabteilung (ich bin nur mitgelaufen!) das Plakat einer hübschen Koreanerin entdeckte. Meine Güte, sah die gut aus (Schatzi, ich lieb Dich immer noch, aber es war schon knapp!). Ich erkundigte mich nach ihrem Namen und er klang wie Musik: Bae Yong Joon und ich war einen Schritt näher zur Homosexualität. Dieses süße Gesicht, sanft wie eine Oma, ist ein Mann, aber was für einer. Sucht sein Bild im Internet und ihr wisst was ich meine! Das Werbeplakat war von “The Face Shop”, aber das das ne Werbung für Männerprodukte sein soll, glaube ich heute noch nicht. Abends haben wir dann mit den Cupnudeln aus dem Supermarkt eine kleine Party im Zimmer gestartet, danach habe ich bis spät in die Nacht mein Referat über Dokdo vorbereitet.
Donnerstag bin ich, wie an den anderen Tagen auch, laufen gegangen. Hier gibt es einen Fitnessraum mit zwei Laufbändern und vielen Gewichten, das ist schon sehr interessant. Aber ich gehe auch gerne am Fluss joggen, wenns nicht zu warm ist, aber das kann man in den letzten zwei Wochen hier kaum behaupten. Es ist sehr angenehm, auch wenn die Koreaner immer meinen, es wäre zu warm und die Klimaanlage anschalten. Ich sags ja, die Spinnen die Koreaner. Manchmal sitzen sogar Frauen bei 19 Grad Außentemperatur mit einer Decke im Büro…weil die Klimaanlage läuft! Beim Unterricht schalten wir sie meistens aus.
Nachmittags hab ich dann ein Referat über die Insel Dokdo gehalten. Dokdo heißt sie auf Koreanisch, Takeshima auf Japanisch und Liancourt Islands sagt man, wenn man sich aus dem Streit raushalten möchte, der zwischen Japan und Korea um diese winzige Insel entbrannt ist. Man könnte sagen, es geht nur ein paar Steine im Wasser, aber dieser Streit weckt Emotionen, hat einen jahrzehntelangen historischen Hintergrund und kann kaum gelöst werden, ohne dass ein Politiker auf einer der beiden Seiten sein Gesicht verliert und damit sein Amt. Wer würde das tun?
Wir haben viel diskutiert und ich finde das Thema internationale Beziehung immer spannend, da es komplex ist, aber dann doch auf einfache Prinzipien gebracht werden kann. Ich fand auch die Diskussionen diesbezüglich inspirierend. Komischerweise war ich nach dem Referat viel entspannter, ja richtig ausgelassen, da es mein letztes Referat des Semesters war. Jetzt bin ich ein freier Mann (bis zum 10. Oktober, wenn das Semester wieder losrennt!).
Heute war auch sehr spannend. Nach vielen Jahren ohne Shinson Hapkido, die Sportart, die ich ein Drittel meines Lebens ausgeübt habe, habe ich es heute sehr genossen, nochmal ein Taekwondo-Training zu sehen. Es war anders als erwartet. In Deutschland steht beim Taekwondo meiner Erfahrung nach oft das Kämpfen im Vordergrund, die Wettkämpfe, die Muskelkraft und es fehlen die Grundideen: Schutz des eigenen Seins und darauf aufbauend Schutz des Lebens. Dazu gehört Gesundheitstraining, Bewegung, Ausdauer, aber auch Spass und im Notfall, aber nur dann auch die Selbstverteidigung. Darum habe ich Hapkido bevorzugt. Aber hier waren die Wurzeln klarer und auch der Trainer erklärte, dass es früher kaum Unterschiede zwischen den Kampfkünsten wie Taekwondo, Hapkido und Judo gab. Im Prinzip haben wir ganz lange erstmal nur Aufwärmung und Dehnung gemacht. Aber anhand seiner Erklärung, was “Ki” eigentlich ist (Energieform), welche Theorie dahintersteht, hat er sehr schön klar gemacht, was Taekwondo ist. Nur zum Schluss haben wir einmal Handangriffs- und abwehrtechniken und Fußtechniken geübt. Das Schmankerl zum Schluss war ein kleiner Freikampf mit einem 12jährigen Schüler mit scharzen Gürtel, der bereits den 3. Dan inne hat (Ich hab den Eindruck, dass hier in Korea die Schwarzgürtel etwas inflationär vergeben werden, wenn ich betrachte, es hat bei mir schon 8 Jahre gedauert um Rotgürtel zu werden, oder trainiert er schon seit er 4 Jahre alt ist, 3 mal täglich?)
Der Trainer hatte schon gesehen, dass ich etwas mehr Erfahrung hatte. So gab er dem Jungen vier Gegner. Der erste war ein Witz. Während der Unerfahrene seinen Fuß gerade aus der Luft zurück angelte, wo er ihn gerade etwas unkontrolliert hingeworfen hat, schoss vor seinem Gesicht das lange Bein des 12järigen Jungens hoch. Beim zweiten so ähnlich, beim Dritten nur noch schlimmer mit wilden Sprüngen. Der Kleine war schon etwas außer Atem und dachte zuerst sicherlich, ach, noch so ein Möchtegern. Aber es hat richtig Spass gemacht, wie er sehr überrascht fragte: “Bist du Koreaner oder was?” während mein Fuß auch schon wieder neben seinem Kopf vorbeisauste. Es gab Ohs und Ahs bei den Zuschauern, den neben dem Meister und mir, wusste keiner wie das ausgehen wird. Man verstehe mich nicht falsch, es ging nicht darum, dass ich dem jüngeren Kämpfer zeige wo der Hammer hängt. Wir hatten Spass am Spielen miteinander, am Messen der Kräfte und am Überraschungseffekt, den diese Situation in sich hatte. Mal sehen, aber auch hier habe ich mir fest gewünscht, dass ich bald wieder Gesundheitstraining durch Kampfkunst betreiben kann.
Heute Abend gab es dann ein äußerst interessantes Referat zu Nordkorea, ein Land das aufgrund seiner Isolation, der Atombombe wie kein anderes Land ist. Wir haben Bilder gesehen, uns Ausschnitte aus Dokumentarfilmen angeschaut und zwischendurch den Geburtstag der Organisatorin und Dozentin Frau Beckers-Kim gefeiert. Heute war der Geburtstag nach dem Mondkalender, der hier immer noch sehr hoch gehalten wird. Der Mondkalender ist auch der Grund warum in Asien Neujahr zu einem späteren Datum gefeiert wird.
So, nach meinem Kalender ist es 2:30 Uhr und damit schon sehr spät. Morgen fahren wir zu sechst nach Busan. Dort schaue ich mir die Stadt an, darf bei den Eltern der Verlobten meines koreanischen Kumpels übernachten (ich liebe die koreanische Gastfreundschaft) und werde mir ein schönes Wochenende dort gönnen. Ich hoffe mein Bericht hat Euch gefallen und ihr hinterlasst mir einen kleinen Gruß im Kommentarfeld oder schreibt mir ne Email!