Korea Reise 2009 – Die Vorbereitung

Letztes Jahr als ich aus Korea zurückgekommen bin, hätte ich nicht erwartet, dass ich genau ein Jahr später schon wieder dorthin fliege. Meine Pläne waren zu der Zeit nach 4 Jahren, wenn ich mein Studium abgeschlossen habe, wieder hinzufliegen. Aber nun heiratet mein koreanischer Kumpel schon dieses Jahr (am 27. September) und da konnte ich zur Einladung nicht nein sagen. Schon allein dafür lohnt es sich hinzufliegen!

Aber ich will noch mehr Erfahrungen sammeln und Koreanisch lernen, wie ich es damals den Eltern versprochen habe. Somit habe ich mich für einen vierwöchtigen Sprachkurs in Gyeongju angemeldet und werde danach in Seoul ein sechswöchiges Praktikum absolvieren. Ich freue mich Euch auf diese Reise mitzunehmen und auf eure Kommentare!

Ich fliege am 27. Juli und komme am 12. Oktober zurück!

Wir hören wieder voneinander aus Korea!

Zu Hause – Dankbarer Rückblick auf eine lohnenswerte Reise

Jetzt sitze ich wieder in meinem Lieblingscafé im Caféleven in der Nassestrasse. Ich bin zu Hause. Wie es so bei Reisen ist, lernt man nicht nur über das Land in das man reist, sondern viel mehr über seine eigene Heimat. Ein schönes Beispiel, dass mir heute beim Gespräch mit einer Freundin aufgefallen ist: Wieviel verschiedene Möglichkeiten der Tickets es in der Bahn gibt. In Korea (oder Mexiko) gibt es im Regionalverkehr genau ein Ticket, ein Preis. Egal ob eine Station oder zehn. Egal ob  Fahrrad, Oma, Kind oder Rollstuhlfahrer mit Bonn-Ausweis. Deutsche Genauigkeit. Oder die Formen der menschlichen Beziehungen. Vieles davon kann man einfach nicht erklären, was für ein Gefühl das ist, wenn man in eine deutsche Disko geht. Es ist anders, ich vermisse eine Wärme zwischen den Menschen, es ist alles so subtil hier. Aber man kann es nicht wirklich erklären. Es ist auch nicht, dass ich sagen möchte, es ist schlechter hier, und alles besser dort. Überhaupt nicht. Aber es ist gut und wichtig zu erkennen, welche Möglichkeiten es gibt.  Zu Hause – Dankbarer Rückblick auf eine lohnenswerte Reise weiterlesen

Erntedankfest in Yulpo – Abschiedsschmerz und Heimweh

Hier ist vermutlich mein vorletzter Bericht aus Korea. An diesem Wochenende haben wir Erntedank gefeiert, hier wird es Chuseok genannt. Und die Abschiedsfeiern nehmen langsam aber sicher ein Ende, es ist zugleich schmerzlicher Abschied und zugleich freudiges Erwarten der Heimkehr. Interessantes gibts von der Totenkultur zu berichten. Erntedankfest in Yulpo – Abschiedsschmerz und Heimweh weiterlesen

Josu, Busan & Gyeongju und viel Soju im Blut

Die letzte Woche bricht an und in mir herrscht ein wenig Aufbruchstimmung, zumindest finden jetzt die letzten Familientreffen und Abendessen mit den Freunden des Krankenhauses statt und man merkt, dass ein Tropfen Abschied in der Luft liegt. Mir scheint auch, dass 5 Wochen genau der richtige Zeitraum war, denn mittlerweile habe ich das Gefuehl, dass der 4. Tempel den anderen schon sehr aehnlich ist. Die Staedte gleichen sich immer mehr. Trotzdem gibts noch Schoenes zu berichten von meinen Ausfluegen nach Josu, Busan und Gyeong-Ju.

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Jejudo – Die Insel fuer koreanische Flitterwochen

Heute bin ich in Josu, eine kleine Stadt an der Suedkueste. Mein koreanischer Freund hat hier 8 Jahre lang gelebt, von 10 bis 18 Jahre. Fuer ihn hat sich so viel veraendert hier, auch er ist ein Fremder geworden, wir fuehlen uns beide etwas fremd. Heute war etwas ruhiger, durch die Stadt haben wir beide an unsere Vergangenheit gedacht, wo wir aufgewachsen sind, haben uns Schwaenke aus unserer Jugendzeit erzaehlt (ich fuehle mich ja noch ganz jugendlich, aber es wandelt sich etwas) und lange still gesessen und nachgedacht. Viel nachgedacht habe ich auch auf der Insel Jejudo, aber nun genug des Denkens, mehr von den Erlebnissen auf der Insel.

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Feiern, Lesen, Beten in Sunchon, Yulpo und Mokpo

Die Tage in Yulpo sind ruhig gewesen. Das habe ich nach Seoul auch noch mal gebraucht, einfach einen ganzen Tag am Strand sitzen, ein Buch lesen, keine Besichtungspläne, keine Sorge um Essen, einfach nur leben und leben lassen, unter den Kiefern zu sitzen und aufs Meer mit den kleinen Inselgruppen zu schauen. Ich stelle fest, dass es mit etwas schwererfaellt neue Besonderheiten der Kultur zu berichten, weil viele Dinge mir gar nicht mehr so besonders vorkommen. Man gewoehnt sich an die Fahrweise der Koreaner genau so wie an die Schaerfe der Speisen. Beim Essen ist es sogar so, dass ich eine Lust verspuere etwas Scharfes zu Essen, so als ob man suechtig davon wird. Achja, neue Bilder gibts jetzt auch!!

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Seoul, viele Menschen und koreanische Gastfreundschaft

Kann man sich das vorstellen, dass 20 Millionen Menschen auf einem uebersichtlichen Flecken Erde wohnen, leben, arbeiten, sich verlieben, ausgehen, auf Toilette muessen und was weiss ich nicht alles. Alles dies passiert tagtaeglich hunderttausendfach ganz nah beieinander in Seoul, ohne dass es etwas besonderes dabei gaebe, so scheint es zuerst. Bevor ich aber von Seoul berichte, muss ich nochmal ins Krankenhaus Asan zurueckspringen, naemlich zu meinen letzten Tag dort.

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Das Krankenhaus Asan in Boseong

Ich habe mich verliebt in Korea. Ich muss es zugeben, ich haette es so nicht erwartet, aber mittlerweile ist es mir ziemlich klar geworden. Ich werde dieses Land nicht mehr einfach so hinter mich lassen koennen, als Punkt auf der Landkarte, den ich besucht habe. Bei allem Respekt vor meiner eigenen Familie, so bin ich auch hier wie ein Familienmitglied aufgenommen worden. Zwei Dinge haben mich besonders beeindruckt. Die Berge, auf koreanisch “San” 산, aber auch die Menschen, vor allem die Krankenschwestern und Aerzte, aber auch die Patienten des Krankenhaus Asan in der naechstgroesseren Stadt Boseong.

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Das Restaurant Sang-Ah in Yulpo

Die ersten Tage in Korea habe ich bei den Eltern meines Freundes verbracht. Die Eltern von meinem Freund betreiben zusammen mit seinen Onkel und Tante das Restaurants Sang-Ah in Yulpo, dazu gehoert auch ein kleiner Supermarkt und ein paar Gaestezimmer, alles direkt an einem Strand mit traumhaftm Ausblick auf die Inseln vor Koreas Suedkueste. Ich muss sagen, ich habe mich in die koreanischen Berge verliebt.

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Der Flug und die Weiterreise nach Yulpo

Hallo liebe Freunde,

안녕하세요: für den, der es nicht lesen kann: “Anyeong haseo”, was soviel heißt wie: Guten Tag! oder genauer genommen: Lebst du in Frieden?

Es ist für mich ein Kulturschock in kleinen Schritten: Zuerst ist mein koreanischer Freund der Fremde in meinem Heimatland. Mit jeder weiteren Etappe Richtung Seoul sind immer mehr Koreaner um uns herum. Spätestens in Helsinki, als wir in das Flugzeug nach Seoul steigen, ist mir klar geworden, dass ich die Ausnahme geworden bin und er die Regel. Es sind nur Äußerlichkeiten, aber meine zweite Lidklappe und noch andere körperliche Merkmale zeigen auf den ersten Blick, dass ich Ausländer bin, ohne dass ich ein Wort gesprochen hätte. Bei meinen Reisen in Europa war das noch anders.

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Ankunft in Korea – Alles gut!

Dies soll nur als erste kleine Meldung aus Korea dienen. Wir sind gut angekommen und wohnen erstmal bei den Eltern meines Kumpels. Ich würde gerne viel mehr berichten können, aber wir sitzen hier in einem koreanischen PC-Zimmer und hier geht es zu wie im Krieg: es wird geschossen, geraucht und ohne Unterlass gemordet: Alles nur virtuell, aber für mich doch etwas zu anstrengend um von meinen Eindrücken zu berichten. Das Fazit: Mir gehts super, ich hoffe Euch auch!

Viele Grüße aus Korea!

 Und hier noch ein paar lustige koreanische Zeichen, weil ich mir hier die Finger an einer koreanischen Tastatur zerbreche:

렁하ㅣㄴ엃ㅀ나ㅓㅇㄹ헐ㄴㄹ호로ㅡㄹ오휴눗ㄴㅅㄱㄴㄳ올;ㅣ후노ㅔ개시슈눌휴ㅐ녀ㅛㅜㄱ슈로ㅠㅜㄱ수ㅕㅠㄴ

Noch zweimal Schlafen

Nun sind es wirklich die letzten Vorbereitungen vor der Reise. Die letzte Hausarbeit fertig geschrieben, Wäsche gewaschen und Aufgaben erledigt. Morgen ist der letzte Tag im Heimatland, und dieser Tag ist ausgefüllt. Bücher wegbringen, Koffer packen und Gastgeschenke für die koreanischen Gastgeber kaufen. Letzteres schien mir die schwierigste Aufgabe zu sein. Schlußendlich habe ich mich entschieden Süßigkeiten für die Koreaner zu kaufen, in rauen Mengen, und zu hoffen, dass sie Flug und Reise überstehen. 5 Wochen werden eine lange Zeit sein, vor allem, da ich keine Pläne habe. Werde ich “Lost in Translation” sein? Zumindest vertraue ich auf den guten Service finnischer Stewardessen. Und darauf, dass es bestimmt eine gute Erfahrung wird. Ich sollte nicht vergessen Bücher mitzunehmen!

Vorbereitung Korea-Reise 2008

Von heute an sind es noch genau zwei Wochen bis zum Abflug. Ich werde mit meinem koreanischen Freund 5 Wochen durch sein Heimatland Korea reisen. Es ist meine erste Reise außerhalb Europas und ich bin sehr gespannt was mich dort erwartet. Ich denke, dass ich die meisten Vorbereitungen getroffen habe, die nötig sind: Alle Tickets sind gebucht, übernachten werden werden wir bei Familienmitgliedern. Ich bin frisch geimpft und habe mir ausdauernde Sandalen gekauft. Es soll sehr warm und nass zu dieser Jahreszeit sein, aber ich hoffe darauf, dass die Monsumzeit bereits größenteils vorbei ist. Ich brauche kein Visum beantragen, solange ich mich weniger als 90 Tage in Korea aufhalte. Mir fehlen leider noch die nötigen Sprachkenntnisse um mich ganz alleine im Land fortbewegen zu können. Ich habe ernsthaft vor Koreanisch zu lernen, soweit man das in dieser kurzen Zeit kann, aber wenigstens lesen und nach dem Weg fragen sollte ich können. Noch sind zwei Wochen Zeit.

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